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DER WETTBEWERB FÜR
NACHHALTIGES DESIGN
IM LÄNDLICHEN RAUM


Die Wirtschaftsregion um das Amt Peenetal/Loitz hat großes Potential für eine kreislaufbasierte Nachhaltigkeits- & Bioökonomie. Die Unternehmen der Region – darunter regional, national und international agierende – sind zu den Themen der Nachhaltigkeit bereits sehr engagiert.


Im Alltagsgschäft fehlt es oft an Zeit und kreativem und fachlichem Raum, sich mit grundlegenden Fragen der Transformation auseinander zu setzen. Wichtig ist die Auseinandersetzung mit eigenen Geschäftsmodellen oder Materialflüssen, um das Unternehmen zukunftsfähig - auch in den sozialen und ökologischen Dimensionen - zu gestalten. Gleichsam bietet die Vernetzung der regionalen Unternehmen großes Potential, um über Wertschöpfungsprozesse neu zu befinden, Innovationen gemeinsam zu generieren und Kooperationen weiter auszubauen.



Wir wollen einen Prozess anschieben und finden, es ist an der Zeit, den Unternehmen einen kreativen Raum zu schaffen und Expertise an die Seite zu stellen, um gemeinsam über neue Wege nachzudenken, sie zu entwickeln und zu testen.


​​DIE 5 CHALLENGES

Wie kreieren wir Werte für Mensch und Natur, ohne diese zu belasten? Hier setzt der co-kreative Wettbewerb an und eröffnet ganz konkret anhand der Region Peenetal/Loitz ein spannendes Experimentierfeld, um in interdisziplinären Pionier-Teams an lokalen Herausforderungen der Unternehmenslandschaft vor Ort zu arbeiten. 

CHALLENGE NR. 1

NEUE PRODUKTE AUS HOLZABFÄLLEN

Die Herausforderung:

Wie kann die Firma „PagHolz“ das Kern- & Verschnittholz alternativ veredeln und was kann alternativ eine Quelle für die Prozesswärme sein unter Berücksichtigung regionaler Materialkreisläufe?

​​​​​​​Dieser Frage wird sich folgendes Team annehmen:

Nora Hofmann

Studentin Liberal Arts & Science

Pauline Mirjam Alt

Industriedesignerin, Master in Ökosozialem Design, Materialforscherin

Christoph Wendland

Architekt, Stadtführer und  freier Gestalter

Lukas Unterholzner

Produktdesigner, Student Transformations Design

CHALLENGE NR. 2

NACHHALTIGE WERBEMITTEL AUS LOITZ

Die Herausforderung:

Wie kann die Firma „Werbung Schröder“ das Geschäftsfeld der nachhaltigen Textilveredelung aufbauen und etablieren und hierbei die Potentiale einer regionalen Kreislaufwirtschaft für das eigene Unternehmen nutzen?

​​​​​​​Dieser Frage wird sich folgendes Team annehmen:

Pia Weißenfeld

Öko-soziale Grafikerin, Zero Waste e.V. Vorstand

Valeria Geritzen

Design Thinkerin, Brand Building, Konzepterin

Benedikt Trojer

Produkt und Kommunikations-Designer

CHALLENGE NR. 3

LOKALES NETZWERK ZUR LEBENSMITTELVEREDELUNG

Die Herausforderung:

Wie kann das Unternehmen „Der Lángos Stamm“ ein regionales Netzwerk zwischen Erzeuger:innen und Erzeugnis veredelnden Gewerken nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft etablieren, um für das eigene Unternehmen eine lokale Rohstoffbeschaffung, Verpackungssubstitution und Abfallentsorgung zu schaffen?

​​​​​​​Dieser Frage wird sich folgendes Team annehmen:

Emma Sophie Betz

Medien- und Politikwissenschaftlerin, studiert M.A. Digital Entrepreneurship

Nikolas Peter

Studiert Landschaftsökologie und Naturschutz, B.A. in PR- und Kommunikationsmanagement

Sebastian Schoene

Gestalter, Design Researcher, Organisator, Aktivist

Julia Reindl

Medien-Designerin mit öko-sozialer Ausrichtung

CHALLENGE NR. 4

CO2 NEUTRALE ENERGIEVERSORGUNG

Die Herausforderung:

Wie kann eine CO2-neutrale und möglichst kreislaufbasierte Energieversorgung der Zukunft für das Amt Peenetal-Loitz unter Nutzung des Potentials der Moorbewirtschaftung, der regionalen Biomasse-Abfälle, der Pyrolysetechnik (und des Wasserstoffs) gestaltet werden?

​​​​​​​Dieser Frage wird sich folgendes Team annehmen:

Alex Krugenberg

Regionalentwicklung, Bachelor in Naturschutz und Landnutzung

Alessia Hussfeld

Master BWL, Handwerkerin, Beraterin für den Mittelstand

Sandro Speh

Studiert Informatik, Design Thinker

Josefine Herz

Produktdesignerin mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft, Studentin Transformationsdesign

Tom Maerker

Dipl.-Ing. Techn. Kybernetik, Projektentwickler, Journalist, Klima-Aktivist

CHALLENGE NR. 5

STANDORT-ENTWICKLUNG STÄRKEFABRIK

Die Herausforderung:

Wie kann das Stärkefabrik-Gelände langfristig in eine Nutzung als Kultur- und Bioökonomie-“Campus“ überführt werden und wie sieht ein wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltiges Betreiber:innenmodell entlang der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft hierfür aus?

​​​​​​​Dieser Frage wird sich folgendes Team annehmen:

Christina Pautsch

Strategische Designerin, Geschäftsführerin, Loitzerin

Jonas Flegler

Architekt, Denkmalpflege, Bauzeicher

Jana Mendelski

Design Thinkerin, Unternehmerin

Hanna Wisser

Studentin Liberal Arts and Sciences mit Fokus auf Stadt- und Raumforschung

Arnold Böhm

Zimmergeselle, Entwickler von sozialen und kulturellen Lebensräumen

AUF EINEN BLICK:
DER INNOVATIONSPROZESS

JANUAR - FEBRUAR 2021

Den Fokus setzen & die Teams zusammen bringen (virtuell)

Die Fragestellungen werden mit den Teilnehmenden und den lokalen Unternehmen formuliert. Die Teilnehmenden und Unternehmen werden in den jeweiligen Wettbewerb-Teams zusammengeführt. Der Innovationsprozess wird entsprechend der Themen und Teams durch fint - Gemeinsam Wandel gestalten begleitet und angepasst.


04.02.: Netzwerkevent für lokale Unternehmen

Die lokalen Unternehmen lernen einander kennen. Sie verschaffen sich einen neusten Überblick über die regionale Unternehmenslandschaft mit ihren Kreislaufpotentialen. Die Unternehmen kommen in den Austausch, welche zukunftsweisenden Themen der Designwettbewerb STÄRKE:RE:FORM vorantreiben soll.


25.02.: Wettbewerbs-Kick-Off

Ein erstes virtuelles Kennenlernen zwischen den Wettbewerb-Teams mit ihren Themen, den lokalen Unternehmen, den Innovations-Coaches und Interessierten findet statt. Themenspezifisches Vorbereitungs-Material wird den Wettbewerb-Teams digital und analog zur Verfügung gestellt. Der Innovationsprozess wird im Detail für alle Involvierten vorgestellt. Ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Henning Vöpel vom HWWI, Hamburger WeltWirtschafts Institut zum Thema "Potentiale der Nachhaltigkeitsökonomie im ländlichen Raum M-V“ gibt einen inhaltlichen Einstieg.

APRIL 2021

18.-23.04.: Innovationscamp I (5 Tage in Loitz vor Ort)

Die Wettbewerb-Teams arbeiten parallel an ihren Fragestellungen rund um nachwachsende Rohstoffe wie beispielsweise Stärke und Holz und Kreislaufwirtschaft. Die Teams werden durch Innovations-Coaches begleitet. Der Fokus liegt auf der Entwicklung prototypischer Lösungen. Eine Workation-Atmosphäre im Grünen stiftet Inspiration. 

Unterbringung und Verpflegung vom 18.- 23.04. im Ballsaal Tucholski​​​​​​​

MAI - JULI 2021

Individuelle, dezentrale Arbeit in den Wettbewerb-Teams

Die ersten Prototypen werden getestet, weiterentwickelt und geschärft. Diese Phase findet unter virtueller Begleitung durch die Innovations-Coaches statt. Bei Bedarf besteht die Chance der Involvierung von zusätzlichen Partner*innen und Ressourcen.

AUGUST 2021

16.08.-20.08.: Innovationscamp II (2-5 Tage vor Ort in Loitz)

Die Wettbewerb-Teams arbeiten je nach Bedarf bis zu 5 Tage parallel am Ausbau ihrer Prototypen und an ganzheitlichen Lösungskonzepten. Der Fokus liegt auf der Konzeption der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der generierten Lösung. Die Teams werden weiterhin durch Innovations-Coaches begleitet.


21.08.: Preisverleihung

Eine Jury, bunt gemischt aus lokalen, regionalen und überregionalen Expert*innen, bewertet anhand transparenter Kriterien die Ideen. Die drei besten Lösungskonzepte werden mit Preisgeldern ausgezeichnet (5.000 €/3.000 €/2.000€). Die Ergebnisausstellung, die Jury-Sitzung und die Preisverleihung finden im Rahmen des neolink-Festivals auf dem Stärkefabriksgelände in Loitz statt.


Unterbringung und Verpflegung vom 16.- 22.08.2021 im Künstler Gut Loitz.

AB SEPTEMBER 2021

Individuelles Coaching zur Implementierung

Die Lösungen sollen regional/lokal umgesetzt werden. Das Coaching unterstützt darin, eine möglicherweise große Idee in die kleinen nächsten Schritte herunter zu brechen. Es wird dabei unterstützt, Partner*innen und Ressourcen für die Umsetzung/Verwertung zu finden.

WARUM LOITZ?

Die Stärkefabrik Loitz war lange Zeit die einzige Stärkefabrik im Nordosten, die Weiterverarbeitung von Kartoffeln war integraler Bestandteil der Loitzer Kultur. Das Gelände der alten Stärkefabrik ist seit seiner Entstehung 1888 ein Ort mit eigener Geschichte, an dem viel geschafft und geschaffen wurde. Seit Schließung der Fabrik nach der Wiedervereinigung steht das Gelände weitestgehend leer und die schönen Backsteingebäude mit 20er-Jahre Industrie-Charme sind ungenutzt. Viele Loitzer*innen und Peenetaler*innen haben einen persönlichen Bezug zur ehemaligen Stärkefabrik. Die starke regionale Identität zum Produkt Stärke stellt einen wichtigen Teil des Designwettbewerbs dar.

Kreislaufwirtschaft funktioniert nur mit starken Unternehmen.
Ein Auszug aus der Unternehmenslandschaft im Amt Peenetal/Loitz.

  • Energie Effekte GmbH (Biogas & Pflanzenkohle)
  • PAGHOLZ Formteile GmbH
  • Der Langos Stamm
  • Trantower Agrar GmbH & Co. KG
  • Werbung Schröder (Schilder- & Lichtreklame)

FAQ

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Zukunftsstadt 2030 hat das Amt Peenetal/Loitz in der 2. Wettbewerbsphase die Agentur fint - Gemeinsam Wandel gestalten. damit beauftragt, gemeinsam mit Menschen aus Loitz und Kreativ-Schaffenden aus Berlin, Greifswald und Rostock Leuchtturm-Projekte zu entwerfen, die in der 3. und letzten Wettbewerbsphase umgesetzt werden könnten. Gesagt, getan. Loitz hat eine lange Historie in der Produktion von Stärke, das Wissen hierzu ist in der Stadt vorhanden. Mit seiner Stärkefabrik, die 1995 geschlossen wurde, ist ein grosser, auch identitätsstiftender Arbeitgeber verloren gegangen. Dieses brachliegende Potential der Region soll mit dem Designwettbewerb aufgehoben und mit neuem Leben gefüllt werden.

Ziel ist es, sehr bunt gemischte Teams zu haben, die unterschiedliche Erfahrungen und fachliche Hintergründe in die Design-Frage einbringen können. Gleichsam sollen sich alle für die fokussierte Fragestellung, mit der in den Wettbewerb gegangen wird identifizieren und für die Lösungserarbeitung motiviert sein.

Die Unternehmen wurden in einem ersten Schritt über das Wettbewerbs-Vorhaben informiert. Mit einer Handvoll Unternehmen wurden in einem intensiven Vorgespräch die Potentiale eines solchen Wettbewerbs für die Region ausgelotet. Diese Erkenntnisse haben die Konzeption des Programmes geformt. 

Auf Basis der eingereichten Interessensgebiete und Vorerfahrungen der Bewerber*innen werden im nächsten Schritt die Design-Teams gebildet und die Unternehmen über diese in Kenntnis gesetzt - oder dort, wo es sinnvoll ist, auch 1:1 zu einem Team “zugeordnet”. Dort wo es die Fragestellung erforderlich macht, werden die Unternehmen in einzelne Arbeitsphasen involviert oder gebeten, die nötigen Informationen bereit zu stellen oder auch die Design-Teams zur Hospitation in die Unternehmung einzuladen.

Wir werden sowohl Experten aus der Wissenschaft, als auch Experten aus der Praxis im Programm involvieren. So wird beispielsweise Susanne Mira Heinz als Coachin für Cirular Thinking (https://www.circular-thinking.net) zur Verfügung stehen, oder Anne Lamp von dem Start Up Traceless als Impulsgeberin angefragt werden.

Für die Jury werden namhafte Juror*innen aus den Bereichen Design und Nachhaltigkeit angefragt.

Die IP Rechte liegen zu 100% bei den Design-Teams. Sollten Mitarbeitende der lokalen Unternehmen vollständige Mitglieder eines Design-Teams sein oder anderweitig in relevantem Masse an der Ideenentwicklung beteiligt sein, so hält auch das Unternehmen die IP Rechte mit vor.

Nach folgenden Kriterien erfolgt eine Bewertung der Ideen:

  • Innovationsgrad
  • Regionaler Bezug
  • ökologische Nachhaltigkeit
  • soziale Nachhaltigkeit
  • Reifegrad
  • Verwertungspotential

Die Gewinner*innen-Teams erhalten für ihre Ideen zusätzliche 6 Monate Implementierungscoaching und Unterstützung in der Netzwerkarbeit in der Region um Loitz. Den anderen Design-Teams ist es ebenfalls freigestellt, an der Verfeinerung und Verwertung ihrer Ideen, auch gemeinsam mit den Unternehmen vor Ort, weiter zu arbeiten.

Es ist Voraussetzung für die Teilnahme, dass man grundsätzlich für alle Programmpunkte zur Verfügung steht. Natürlich kann immer etwas wichtiges dazwischen kommen. In diesem Fall muss das jeweilige Design-Team die Abwesenheit kompensieren. 


 

Für das Innovationscamp im April werden die Teilnehmenden im Ballsaal Tucholski untergebracht sein (http://www.ballsaal-tucholski.de). Hier gibt es zahlreiche Ein- und Mehrbettzimmer, individuell, historisch und charmant eingerichtet. Es gibt eine Community-Küche, in der sich zum Frühstück und Abendessen selbst versorgt werden kann. Tagsüber werden die Design-Teams durch Peter Tucholski selbst bekocht werden. Die Verpflegung ist Teil des Programms und wird vornehmlich vegetarisch - vegan sein.

Das Camp und alle Arbeitstreffen finden unter Einhaltung aktueller Covid-19-Maßnahmen und begleitet durch aktuelle Hygienekonzepte statt.

Die Ausstattung wird angepasst an die Themen, Fragestellungen und Interessen der Design-Teams.

WEITERE INFORMATIONEN

Im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030“ haben wir schon Großartiges umgesetzt und noch viel Großartigeres in Planung.
Eine Übersicht aller Projekte und regelmäßige Updates findest Du auf:
www.zukunftsstadt-peenetal-loitz.de.
Und hier geht es zur offiziellen Seite der Stadt Loitz.

NOCH FRAGEN?

Projektleiterin Lena Hoffstadt ist für dich da:
mail@staerkereform.de

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